Episode #1: Eine halbe Stunde mit dem Vorstand

Shownotes

In der ersten Folge von FAST & FORWARD, dem Logistikpodcast von FIEGE, haben Sarah & Julian Vorstandsmitglied Martin Rademaker zu Gast, der den beiden Moderatoren Rede und Antwort steht und erklärt, warum FIEGE mehr ist als ein Kontraktlogistiker. Darüber hinaus berichtet Martin sympathisch und ehrlich über seinen außergewöhnlichen Werdegang vom Studenten zum Vorstand und verrät außerdem, welche strategischen Prioritäten FIEGE aktuell verfolgt.

"Trotz aller Digitalisierung und Technik und Automatisierung und IT-Systeme ist das ein total menschengetriebenes Geschäft und Kontraktlogistik ist ein Beziehungsgeschäft." - Martin Rademaker in FAST & FORWARD, dem Logistik-Podcast von FIEGE

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Episode #1 mit Martin Rademaker

Sarah: Hallo und herzlich Willkommen zum allerersten Logistik-Podcast von FIEGE. Heute moderieren für euch Julian und Sarah. Wir haben heute die große Ehre mit euch zusammen den Startschuss für eine neue Kommunikationsreihe bei FIEGE zu geben, und zwar zu unserem allersten unternehmenseigenen Podcast. Das Medium ist ehrlich gesagt für uns Neuland, aber umso mehr freuen wir uns auch darauf und sind selber auch total gespannt was uns heute, vor allem heute und in den nächsten Monaten erwartet. So viel ist sicher, es gibt definitiv kein Drehbuch und wir sind eigentlich komplett offen was passiert. Eins ist aber sicher, im Kern geht es darum Geschichten zu erzählen, Geschichten über FIEGE und darum über Themen zu sprechen und vor allem auch zu diskutieren, die uns in der Branche und auch darüber hinaus bewegen. Wir freuen uns daher total, dass wir für unseren ersten Podcast jemanden begeistern konnten, der zum einen schon Podcasterfahrung hat und zum anderen FIEGE schon seit fast 20 Jahren kennt. Darüber hinaus einen absolut beeindruckenden Weg bei FIEGE gegangen ist und durch seine Vorstandsrolle natürlich auch ganz aktiv an der Gestaltung des Unternehmens beteiligt ist. Von daher freue ich mich Martin Rademaker zu begrüßen.

Martin: Hallo zusammen!

Julian: Martin sehr schön, dass du da bist, vielleicht einmal zu Beginn für die Zuhörer, die dich noch nicht so gut kennen und vielleicht auch FIEGE noch gar nicht kennen, wenn du jemandem erklären musst, wo du arbeitest und was du da eigentlich machst, was sagst du dann?

Martin: Das ist eine gute Frage. Mein Sohn hat mir die Frage letztens auch gestellt, abends und der ist 6. Und der hat gesagt: "Papa, was machst du eigentlich bei der Arbeit?" Und dann habe ich versucht, ihm das zu erklären und ich habe festgestellt, dass das ganz schön schwierig ist. Ich habe ihm dann versucht einen E-Commerce Prozess im Lager zu beschreiben und dass wir, wenn wir zuhause Sachen bestellen und der DHL-Bote sie bringt, dass das, was in den Paketen ist, dass wir das in die Pakete gepackt haben. Und dann hat er gefragt: "Packst du auch die Pakete?" Und dann habe ich gesagt: "Nee, selten... Nicht so häufig". Was ich aber beeindruckend fand, weil so ein Kind dir aufzeigt, wo die Wertschöpfung ist und die Wertschöpfung ist nicht beim Telefonieren und am Computer sitzen und in Meetings, sondern die ist beim Pakete packen. Und ich glaube, dass ist am Ende das, was das irgendwie ganz gut beschreibt. Wir kümmern uns um Logistikketten und in ganz unterschiedlichen Branchen für ganz unterschiedliche Kunden: Reifen, Spirituosen, E-Commerce, Krankenhauslogistik und viele, viele Weitere. Aber ich glaube, da wird es heute und auch im Rahmen der Podcastreihe die Möglichkeit geben, darüber zu sprechen was genau das ist.

Julian: Jetzt hast du ja eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe bei FIEGE übernommen als Vorstand. Wie wird man denn eigentlich Vorstand bei einem Unternehmen wie FIEGE?

Martin: Das ist schon die zweite gute Frage. Ich habe mich vor mittlerweile über 18 Jahren bei FIEGE beworben. Ich habe damals gedacht, das wäre eine Bocholter Spedition. Bocholt ist meine Heimatstadt und ich habe nach dem Abi gesucht und geguckt was kann ich machen. Ich wollte gerne ein Kombi-Studium machen und FIEGE hat das angeboten und ich habe, wie gesagt, gedacht es wäre eine Bocholter Spedition. Ich habe dann ziemlich schnell festgestellt, dass es keine Bocholter Spedition ist, sondern ein internationales Logistikunternehmen. Ich hab dann die ersten drei Jahre eine Speditionskaufmann Ausbildung gemacht, parallel BWL studiert, dann zwei Jahre hier in der Zentrale im operativen Controlling gearbeitet, zwei Jahre eine kleine operative Einheit in der Schweiz geleitet, vier Jahre Business Development für Fashion gemacht und bin dann im Rahmen der Umstrukturierung vor mittlerweile gut sechs Jahren, als wir aus einer regionalen Organisation in eine kundenzentrische Business Unit Organisation gewechselt haben, mit Geschäftsleiter für die Business Unit Omnichannel Retail geworden. Das war wahrscheinlich die prägendste Zeit dieser 18 Jahre. Es hat unfassbar viel Spaß gemacht. Da war extrem viel in Bewegung und haben wir in der Zeit mit der Business Unit gestartet mit etwas über 1.000 Mitarbeitern. Die hat heute an die ungefähr 10.000 Mitarbeiter. Da war viel Bewegung drin und irgendwann kam dann die Frage, ob ich mir vorstellen kann Vorstand zu werden. Wie genau das funktioniert hat, das weiß ich auch noch nicht

Sarah: Wow, also das ist ja echt eine total beeindruckende Geschichte. So ein bisschen so ein Traum. Glaubst du, dass das Zufall war? Also vom Studenten zum Vorstand oder gab es irgendwie so einen Schlüsselmoment?

Martin: Ich habe für mich persönlich, ist glaube was ganz entscheidend ist, was der Laden mit einem selbst macht. Und ich bin hier total begeistert und ich komme hier gerne hin. Hier sind Menschen, die mich begeistern. Wir haben eine gemeinsame Idee. Hier kann man was gestalten, Verantwortung übernehmen und das hat mir irgendwie in den letzten 18 Jahren immer Spaß gemacht und ich hatte immer die Möglichkeit, mehr Verantwortung zu übernehmen und Einfluss zu haben und zu gestalten. Einen Schlüsselmoment gab es, glaube ich, nicht.

Sarah: Es ist doch so ein Credo auch, wenn du Verantwortung möchtest, dann kriegst du die hier auch schnell übertragen. Ist das was, wo du sagst, das ist auch was, was du selbst so weiter gibst in deiner eigenen Führungsrolle? Oder wie lebst du das auch?

Martin: Da hast du mich gut zitiert. Das hat eine Mentorin von mir mal gesagt: "You don't get responsibility, you take it and then you have it." Und ich finde, das beschreibt ganz, ganz viel, wie das Unternehmen funktioniert. Und ja ich versuche es auch. Unser Wunsch ist, dass wir auf allen Ebenen, in allen Bereichen, unseren Kolleginnen und Kollegen Verantwortung übernehmen und unternehmerisch handeln.

Julian: Jetzt hast du dein gesamtes Berufsleben bei FIEGE verbracht. Gab es in den 18 Jahren irgendwann auch mal den Wunsch, ein anderes Unternehmen kennenzulernen?

Martin: Ich glaube es gibt zwei Teile der Antwort. Gab es mal Zeiten, in denen ich hier auch unglücklich war? Ja, klar. 18 Jahre nur Wolke 7 ist ziemlich unwahrscheinlich. Es gab zwei Phasen, wo ich unglücklich war, wo ich überlegt habe, ob ich mich verändern möchte und habe dann aber um mich herum Menschen gehabt, die mir geholfen haben und mir eine Perspektive aufgezeigt haben. Einer davon ist Rolf Beckmann, heute Director Engineering der Gruppe und der hat das damals spitzbekommen, dass ich irgendwie unzufrieden war und dass ich darüber nachdenke mich zu verändern und dann hat er mich angerufen und gesagt: "Komm hoch in mein Büro." Dann bin ich zu ihm ins Büro gekommen. Dann hat er gesagt: "Ich habe gehört du willst in den Sack hauen?". Dann habe ich gesagt: "Ja." und er hat gesagt: "Mach das nicht. Vertraue mir, mach das nicht." Und das habe ich gemacht. Und das war ein ganz, ganz entscheidender Moment, wo jemand da war, der mir geholfen hat eine Perspektive zu finden. Das ist total cool, weil wir heute fast 15 Jahre später immer noch ganz eng zusammenarbeiten. Und die andere Frage: "Wolltest du mal irgendwo anders arbeiten?". Und das hatte ich ehrlich gesagt nie. Das ist so vielfältig was wir machen, das ist das Schöne an einem Dienstleister, am Logistikdienstleister. Das ist das Schöne an diesem Unternehmen, dass du mit so unterschiedlichen Menschen in den Austausch kommst und so unterschiedliche Menschen kennenlernst. Und wir ja auch auf der Kundenseite wahnsinnig unterschiedliche und tolle Unternehmen kennenlernen dürfen. Jeder möchte für einen Blue Chip arbeiten. Jeder Student, jeder Absolvent. Und wir dürfen hier für ganz, ganz viele Blue Chips arbeiten, für unterschiedliche Unternehmen in unterschiedlichen Phasen unterschiedlicher Größenordnung, vom Start-Up bis zum Großkonzern. Und das ist so vielfältig, dass ich ehrlich gesagt, da wir ja so eng mit unseren Kunden zusammenarbeiten und dadurch ich so viele unterschiedliche Dinge lernen konnte, hatte ich irgendwie nicht den Eindruck oder habe ich das nie versucht irgendwo anders zu arbeiten.

Sarah: Du hast das gerade so schön gesagt. FIEGE ist so vielfältig und über die Logistik haben wir so viele Anknüpfungspunkte zu ganz vielen unterschiedlichen Unternehmen und Kunden in der Wertschöpfungskette des Kunden selbst. Natürlich auch mit vielen Leuten in dem Unternehmen. Vielleicht nochmal für alle unsere Zuhörer. Magst du noch einmal erklären, was macht eigentlich ein Logistikunternehmen und was ist eigentlich Kontraktlogistik?

Martin: Heinz und Hugo Fiege die 4. Unternehmergeneration gelten als Pioniere, als Erfinder der Kontraktlogistik und in der Kontraktlogistik geht es darum, dass ein Logistikdienstleister von einem Hersteller oder einem Händler Logistikdienstleistung oder logistiknahe Dienstleistung übernimmt, die einen sehr langfristigen Anspruch für den Kunden übernimmt und die ein erhebliches Geschäftsvolumen haben und die individuell ausgestaltet sind. Das heißt, es gibt jetzt kein Produkt klassischerweise von der Stange, sondern es geht darum für den Kunden individuelle Lösungen für seine individuellen Herausforderungen zu finden. Und das ist das, was wir in ganz unterschiedlichen Bereichen für ganz unterschiedliche Kunden machen. Wobei der Fokus von dem, was wir heute machen immer die Lagerleistung ist und wir daran anknüpfend ganz unterschiedliche Services anbieten.

Sarah: Kannst du nochmal ein Beispiel geben?

Martin: Ja, vielleicht sogar zwei Beispiele. Das eine ist unsere Beziehung zu Bridgestone und das ist eigentlich der langjährigste Kontraktlogistikkunde, den wir haben. Mit denen arbeiten wir seit über 25 Jahren zusammen. Das ist eigentlich das Kцndenmodell, um den herum dieses Kontraktlogistikthema erfunden wurde, wo es dann nicht mehr nur noch darum ging von A nach B Ware zu transportieren, Reifen zu transportieren oder die nur irgendwo kurz umzuschlagen, sondern ein Logistikkonzept aus einem Guss. Lager- und Transportdienstleistungen gemeinsam von einem Logistikdienstleister anzubieten, die ganz individuell auf die Bedürfnisse des Kunden zusammengeschnitten waren. Da haben wir vor über 25 Jahren mit Bridgestone gestartet. Die sind heute noch Kunde von uns, immer noch einer unserer größten Kunden im Reifenbereich und auch auf Gruppenebene. Für die wir heute in unterschiedlichen europäischen Ländern genau das machen - Reifenlogistik, ein sehr langjähriges Beispiel. Ein etwas neueres Beispiel ist und auch ein gutes Beispiel ist Zalando, mit denen wir seit ungefähr zehn Jahren zusammenarbeiten dürfen. Ganz unterschiedliche Logistikstandorte quer durch Europa für die betreiben und uns darum kümmern, dass die Klamotten in die Pakete kommen und Retouren wieder vereinnahmt werden. Jetzt mal ganz, ganz stark vereinfacht an zwei Kundenbeispielen. Aber dafür gibt's ganz, ganz viele in ganz unterschiedlichen Branchen, in denen wir aktiv sind.

Julian: Das heißt FIEGE bietet jetzt schon sehr viel mehr Services über die reine Kontraktlogistik und Lagerhaltung hinaus. Welche Themen hat FIEGE denn da im Fokus?

Martin: Das ist eine breite Frage. Ich versuche das mal ein bisschen zu strukturieren. Wir haben für uns die Richtung, in die wir arbeiten wollen, in die wir uns entwickeln wollen in Vision und Mission definiert. Ich will das gar nicht so breit treten jetzt an dieser Stelle. Da könnten wir allein eine halbe Stunde drüber sprechen über Vision und Mission. Ich möchte nur einmal ganz kurz - die Vision beginnt mit "Together with our customers we shape markets by innovating logistics." und das beschreibt eigentlich ganz gut die Richtung. Wir wollen gemeinsam mit unseren Kunden - das ist das, was ich gerade auch schon gesagt habe - Zusammenarbeit "Together" was entwickeln und wir wollen gestalten. Wir wollen mit unseren Kunden gemeinsam Logistiklösungen der Zukunft entwickeln. Wir haben für uns vier strategische Prioritäten definiert, in denen wir große Themenbereiche definieren, in denen wir in ganz, ganz vielen verschiedenen kleinen und großen Maßnahmen versuchen uns weiterzuentwickeln, um unserem Zielbild nahe zu kommen und eine Organisationen zu sein, in der Menschen gerne arbeiten, mit der Kunden gerne zusammenarbeiten, in der wir gemeinsam etwas gestalten können. Die vier strategischen Prioritäten sind Kunde (Kundenbeziehung), Menschen, Innovation und operative Exzellenz. Das sind die vier großen Blöcke, die wir für uns rausgesucht haben, in denen wir daran arbeiten uns als Gesamtorganisation weiterzuentwickeln. Es gibt dann ein umspannendes Thema, das ist das Thema Nachhaltigkeit. Wir sind in der fünften Generation. Es gibt uns bald 150 Jahre und das Ziel ist es halt auch in der sechsten Generation noch inhabergeführtes Unternehmen zu sein. Und unser Auftrag, den wir gemeinsam alle haben, ist ein Unternehmen zu entwickeln, das auch für die sechste Generation und die ist heute irgendwie zwischen 3 und 14 oder 15 oder so, auch wenn die in der sechsten Generation kommen und da vielleicht unsere Kinder im Laden arbeiten, dass wir dann auch noch ein gut funktionierendes Unternehmen haben. Deswegen ist das der Begriff Nachhaltigkeit. Einer der für uns wichtig ist. Das heißt, dass wir auf der einen Seite Fast and Forward sind, wie der Podcast heißt und ein Unternehmen sind das agil ist und in Bewegung und sich wahnsinnig schnell verändert. Darüber hinaus aber auch sehen, dass wir nachhaltig uns entwickeln. Und das ist natürlich zum einen Fokus auf eine ökologische Nachhaltigkeit, Fokus eine ökonomische Nachhaltigkeit und auch eine soziale Nachhaltigkeit. Das sind die großen Themenbereiche, mit denen wir uns weiter.

Julian: Jetzt hat sich FIEGE in seiner langen Geschichte immer wieder schon neu erfunden und weiterentwickelt. Angefangen von einer kleinen Spedition bis hin zum großen Kontraktlogistiker. Jetzt hat man gerade so ein bisschen das Gefühl, du hast auch gesagt, Innovation ist ein Fokusthema. Wir haben immer mehr digitale Prozesse, immer mehr digitale, neue Geschäftsfelder, die erschlossen werden. Und man hat so das Gefühl, dass wir in einer Zeit des Umbruchs oder dieser Weiterentwicklung gerade sind zu etwas, was nach dem Kontraktlogistiker kommt. Glaubst du, dass wir uns in zehn Jahren, wenn wir dann zurückschauen, sagen: "Wir waren heute schon gar keinen Kontraktlogistiker mehr."? Oder würdest du sagen: "Ja, zehn Jahre, der Zeitraum ist vielleicht zu kurz, aber auf einer längeren Distanz sind wir kein Kontraktlogistiker mehr, sondern etwas anderes."?

Martin: Das ist schwer zu beantworten, wie wir in zehn Jahren auf heute gucken. Das ist eine super Frage. Ich glaube schon, wenn ich mir unser heutiges Leistungsportfolio anschaue, was wir heute machen, würde ich schon sagen, dass wir Kontraktlogistiker sind denn ein sehr, sehr großer Teil unseres Umsatzes - nicht 100 Prozent - aber ein großer Teil unseres Umsatzes ist im weitesten Feld Kontaktlogistik, wenn auch es natürlich immer neue digitale Lösungen gibt, die wir entwickeln. Glaube ich, dass wir in zehn Jahren uns noch Kontaktlogistiker nennen? Ja, wahrscheinlich schon. Ich glaube nicht, dass wir in 25 Jahren noch genau das Gleiche machen wie heute. Nein, dann ist meine Antwort "Auf gar keinen Fall." Wenn man vor 25 Jahren die vierte Generation oder die Vertreter der vierten Generation Management zu der Zeit gefragt hätte: "Ist FIEGE in 25 Jahren mit Marktführer E-Commerce Logistik? Da hätten die gesagt "E-Commerce? Was ist das denn?" Also von daher glaube ich schon, dass es in 25 Jahren anders aussieht, als es heute ist. Was genau das ist? Ich habe keine Ahnung. Aber das ist ja auch das, was es so spannend macht und was unser gemeinsamer Auftrag ist. Als gesamte Organisation wachsam in Bewegung zu sein, veränderungsfähig und bereit zu sein und jetzt zu sehen, wohin sich das entwickelt. Ein ganz, ganz gutes Beispiel ist eine große Business Unit, die Business Unit Omnichannel Retail, die hat für sich das Ziel definiert, in fünf Jahren zehn Prozent des Umsatzes mit Services zu machen, die sie heute noch nicht macht. Was genau das ist? Keine Ahnung. Aber das zeigt, dass es da ist ein Feld gibt, von dem wir heute noch nicht wissen, wie es aussieht, wo wir aber bereit sind uns hin zu entwickeln. Und das macht mir und das macht vielen in der Organisation extrem viel Spaß, da offen zu sein. Wobei wir, ich bin mir ziemlich sicher, auch in 20-25 Jahren noch Logistikservices erbringen werden. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Julian: Und du bist dann auch immer noch dabei.

Martin: Ich hoffe es. Ich hoffe man lässt mich so lange mitmachen. Da bin ich 63, da wäre ich sehr gerne noch dabei.

Sarah: Total spannend. Du hast gerade auch über Omnichannel Retail geredet, dass sich natürlich ganz, ganz vieles irgendwie aus dem stationären Handel auch in den Online-Bereich verschoben hat. Das hat Corona mit Sicherheit auch nochmal zusätzlich befeuert. Wie siehst du da die weitere Entwicklung?

Martin: Ich glaube, dass das E-Commerce- / Omnichannel- / Marktplatz- Geschäft was heute sehr, ich sag mal Konsumgüter lastig ist, also vor allem Textilien, Consumer Electronics, Nahrungsergänzungsmittel. Das Feld wird ja immer breiter und wenn ich das bei mir bzw. bei uns zuhause selber sehe, wenn man schaut, was wird schon alles online bestellt, dann glaube ich, dass wir immer noch erst am Anfang sind. Und ich glaube, was sich entwickelt, dass zum einen noch mehr das, was heute schon online gekauft wird, noch mehr online gekauft wird. Ich glaube, dass vor allem aber auch Industrien und Branchen, die heute noch gar nicht so online lastig sind, dass die noch einen deutlich größeren Fokus, dass das ganze Thema Direct-to-Consumer vor allem dann auch über Marktplätze noch eine deutlich größere Relevanz spielen wird. Und das ist auch ein ganz interessanter Prozess, in dem wir uns befinden. Wir haben auf der einen Seite Kunden, die schon extrem weit entwickelt sind oder online pure Player sind und auf der anderen Seite Kunden, die vor der riesigen Herausforderung Digitalisierung, vor der Herausforderung Direct-to-Consumer, vor sich verändernden Kundenbedürfnissen stehen und das irgendwie miteinander zu vermischen. Also sozusagen das Beste aus den verschiedenen Welten zusammenzubringen und dann halt auch mit ein Konsumgüterhersteller oder einem Industrieunternehmen darüber zu sprechen, wie sich Märkte verändern und daraufhin auch Supply Chains verändern. Und zur Frage: "Was macht ein Kontraktlogistiker heute?" Dann sind wir natürlich zum einen Päckchenpacker und Palettenfahrer und so weiter und so fort. Wir sind aber auch immer ein digitaleres Unternehmen. Wir haben mit Heyconnect eine Beteiligung seit diesem Jahr, die sich mit Markplatzmanagement beschäftigt, also die Kunden dabei hilft, sich nicht nur technisch mit Marktplätzen zu integrieren, sondern auch zu verstehen wie diese Marktplätze funktionieren. Wie funktioniert Werbung auf der einen, wie sie funktioniert auf der anderen? Was sind die Anforderungen der Marktplätze an den Content? Und da sieht man das hat mit Logistik an sich jetzt nur noch am Rande zu tun. Ist aber etwas, was eine ziemlich gute Ergänzung zu unserem heutigen Leistungsportfolio ist. Und das ist nur ein Beispiel von vielen, wo jetzt immer angrenzend an unseren Kernservices, vor allem auch häufig getrieben aus den Bedürfnissen und den Veränderungen bei unseren Kunden, sich neue Geschäftsfelder entwickeln.

Julian: Wie wichtig ist dabei der Input von außen? Du hast jetzt gerade Heyconnect angesprochen. Das ist ja nur ein Beispiel von vielen von Partnerschaften, die FIEGE eingeht, aber auch einfach der Austausch mit anderen Unternehmen, gerade auch jungen Unternehmen. Wie wichtig ist das für FIEGE?

Martin: Mega wichtig. Und das ist ja jetzt auch keine Aktion, die irgendwie aus der Zentrale hier in Greven im schönen Münsterland getrieben wird. Da gibt's unterschiedliche Player. Das sind zum einen unsere Mitarbeiter. Wir haben 19.000 Mitarbeiter. Die Zahl ist stark steigend. Und die sind draußen. Die kriegen mit, wie sich Dinge verändern. Und deren Arbeitswelten, die verändern sich. Und das ist ein ganz, ganz wichtiger Inputgeber für die Veränderung. Wir haben da die Innovation Challenge als ein Tool für uns geschaffen, wo wir den Mitarbeitern im ganzen Unternehmen die Möglichkeit geben, ihre Ideen einzubringen, Geschäftsmodelle vorzuschlagen und zu entwickeln und da kriegen wir ganz viel Input her. Zweite Achse auf der Ebene Mitarbeiter, das ganze Thema Leanmanagement. Genau darum geht's: weiterzuentwickeln, zu gucken, was passiert und wie können wir uns selber weiterentwickeln. Die zweite Achse sind natürlich unsere Kunden und das ist ja auch das, was mit am meisten Spaß macht. Mit den Kunden gemeinsam zusammenzusitzen und zu sagen: "Was verändert sich bei euch? Was ist eure Erwartungshaltung? Was haben wir gesehen bei anderen Kunden, in anderen Branchen?" und diese Dinge zusammenzubringen, zuzuhören und daraus neue Modelle zu entwickeln. Und das dritte ist natürlich Netzwerk, Startups, Lieferanten, Menschen, die wir treffen und denen zuzuhören, mit denen gemeinsam zu diskutieren. Und daraus entstehen ganz tolle Möglichkeiten. Das ist auch für uns in unserer Innovationsstrategie ist das Thema Innovationsnetzwerk, eine der wichtigsten Säulen, wo es darum geht, ein Netzwerk zu schaffen, Strukturen zu haben, wo wir Plattform schaffen für Menschen, die im Austausch sind. Das ist ja eigentlich unser Fast & Forward Event, was dieses Jahr wegen Corona leider ausfallen muss, wo wir in Berlin zusammen sind mit unseren Kunden und uns gemeinsam austauschen über Veränderung und Innovation. Das jetzt halt in diesem Jahr in den Podcast gebracht, das ist das was mein Ziel ist. Und du hast gefragt, wie wichtig es ist, zuzuhören. Es gibt einen Kunden von uns. Der hat das mal ganz, ganz schön zusammengefasst. Der hat gesagt: "Zwei Ohren, ein Mund." Und das finde ich eine total gute Beschreibung dafür. Das sagt halt, die hörenden Elemente in deinem Körper sind in der Überzahl. Und das beschreibt ganz gut, dass wir sozusagen wach sind und versuchen zuzuhören und daraus Ableitungen zu treffen, von dem was wir lernen.

Julian: Bei diesen ganzen innovativen Einflüssen, neuen Ideen wie schafft man es denn da dann, diese auch in die Umsetzung zu bringen und auch die Akzeptanz bei den Menschen bei den vielen 19.000 FIEGE Mitarbeitern zu bekommen und sie dafür auch zu gewinnen das mitzugehen. Diesen Weg, diesen neuen Weg, der ja auch dem einen oder anderen vielleicht auch ein bisschen Angst machen kann.

Martin: Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation. Das hört sich so abgedroschen an, aber ich glaube, dass das das Wichtigste ist. Und ich glaube, neben all den ganzen innovativen Themen und Geschäftsmodellen, Weiterentwicklung, Leanmanagement und so weiter und so fort, ist mit wichtigste Aufgabe auch von uns als Vorstand, aber auch von jeder Führungskraft, ist Führung und das ganze Thema Führungskultur. Ihr habt gerade mal gefragt: "Was steht denn heute so im Fokus?". Ich glaube, dass neben diesen strategischen Prioritäten ist halt das Thema Führungskultur und Weiterentwicklung der Führungskultur ein total wichtiges Thema. Sind wir da perfekt? Nee, bestimmt nicht. Ich glaube, das ist auch noch ein weiter Weg. Felix hat mal gesagt Felix Fiege. Jeder hat ein Recht auf gute Führung. Das ist wie ein Grundrecht. Und das finde ich ziemlich starken Satz. Und das ist unsere Aufgabe, nah an den Mitarbeitern zu sein. Wir haben unsere Führungskultur, die wir entwickeln. Wo es darum geht, gemeinsam Dinge zu ...Führung ist auch keine Einbahnstraße, sondern Führung funktioniert zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten und da gemeinsam vor allem offen zu sein, Feedback zu geben, zuzuhören und aber auch Richtung zu geben und zu sagen: "Warum machen wir das eigentlich? Was ist unser Ziel?" und das ist das, woran wir hart arbeiten.

Julian: Das ist schon etwas, wofür ein Familienunternehmen auch steht. Wichtigster Wert eigentlich oder?

Martin: Ja auch. Ich glaube, das sind zwei unterschiedliche Dinge. Es sind zum einen die Werte eines Familienunternehmens, wo also Dinge wie Langfristigkeit, Nachhaltigkeit, all die Dinge, die in der Familie wichtig sind: Vertrauen, Offenheit, zu streiten, sich wieder zu vertragen, Spaß zu haben, das auf der einen Seite und Führungskultur ist etwas. was ... die passen ganz gut zueinander, sind aber zwei unterschiedliche Dinge aus meiner Sicht.

Sarah: Seid ihr eigentlich im Vorstand so aufgestellt, dass jeder von euch dort einen gewissen Verantwortungsbereich hat? Also du hast ja gerade gesagt, es gibt unendlich viele Themen, die euch jetzt treiben, wenn wir an Herausforderungen etc. denken. Die Entscheidungskomplexität heute ist natürlich auch so riesig geworden, dass nicht mal einer am Ende irgendwie alles weiß, alles wissen kann. Das ist ja einfach gar nicht mehr möglich. Zum einen würde mich interessieren, wie seid ihr da aufgestellt und seid ihr eigentlich in eurer Entscheidungsfindung dann auch alle absolut gleichberechtigt in einem Familienunternehmen oder wie muss man sich das vorstellen?

Martin: Gleichberechtigt? Ja, also finde gleichberechtigt. Es ist natürlich klar Jens und Felix sind CEO und Gesellschafter und haben da natürlich eine besondere Rolle führen den Vorstand, führen das Gesamtunternehmen. Nichtsdestotrotz sind wir im Gremium gleichberechtigt und vertreten auch jeder seine Positionen. Ich glaube, das ist etwas, was auch typisch für das Unternehmen ist, dass wir eine Streitkultur haben und uns auch gerne miteinander reiben und auch glauben, dass uns das gut tut. Es ist jetzt nicht so, dass wir in einer Vorstandssitzung sitzen und Jens und Felix sagen, wie es gemacht wird und wir anderen nicken, alle sagen: "Jawoll, genau so wird es jetzt gemacht." Sondern da entsteht was. Da ist manchmal Energie und da wird sich auseinandergesetzt und am Ende des Tages - ich mache das ja jetzt auch erst ein Jahr - aber am Ende des Jahres gelingt es uns eigentlich immer ziemlich gut, aus den unterschiedlichen Blickwinkeln etwas zu entwickeln, was Konsens findet und wo wir dann gemeinsam daran glauben. Und ich glaube, das ist dann, auf den ersten Teil deiner Frage Sarah: "Wie ist das alleine möglich?" Wir glauben, dass aus einem Team heraus was entsteht. Es ist wichtig, dass alle möglichst das gleiche Ziel haben, aber durchaus auf dieses Ziel aus unterschiedlichen Perspektiven schauen können. Und dadurch kann dann etwas entstehen. So haben wir natürlich alle unsere Verantwortungsbereiche aber bei allen größeren Entscheidungen gehen wir in die Diskussion und dann tauschen wir uns dazu aus und bringen die gerade beschriebenen unterschiedlichen Perspektiven ein und kommen nochmal gesagt einem Jahr Erfahrung, die ich erst habe, eigentlich immer zu einem Weg, wo wir uns alle gemeinsam mit wohlfühlen. Also von daher fühlt es sich nicht nur gleichberechtigt an. Ich glaube es ist auch gleichberechtigt, weil halt mit dem Input von jedem am Ende eine Lösung kommt, an die wir dann gemeinsam glauben.

Sarah: Die Themen, über die ihr diskutiert und die euch bewegen. Was sind das für Themen gerade aktuell bei euch oder vielleicht auch speziell bei dir in deinem Bereich?

Martin: Ich glaube das alles dominierende Thema in diesem Jahr ist natürlich Corona gewesen. Es steht jetzt gerade nicht mehr ganz so sehr im Fokus. Wobei wir natürlich auch jetzt gerade wachsam sein müssen und natürlich auch immer noch regelmäßig uns mit der aktuellen Lage auseinandersetzen, uns mit Kommunikation auseinandersetzen, weiter kommunizieren und sagen: "Wir müssen weiter wachsam sein, dürfen das nicht schleifen lassen." Aber das ist natürlich die ersten, die ich sag mal von Ende Februar bis in den Sommer rein, war es das das alles dominierende Thema. Und mit so einem großen Unternehmen dieser Größenordnung 14 Länder, 19.000 Mitarbeiter, 150 Standorte. Natürlich die oberste Priorität war: "Wie können wir das für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestalten? Wie können wir das möglichst sichern, dass die mit guten Gefühl zur Arbeit kommen können und wie wir das absichern" Das ist sozusagen die eine Achse und die zweite große Achse sicherlich unsere Kunden, die natürlich auch alle wahnsinnig Respekt vor Lockdown, vor Stopp der Lieferketten hatten. Wir waren extrem viel im Austausch mit unseren Kunden und haben geguckt: "Wie können wir das lösen? Was sind die Herausforderungen? Wie können wir absichern? Was können wir für alternative Konzepte fahren, um irgendwie gemeinsam mit den Kunden durch diese extremen Situationen zu kommen?" Ich glaube, dass es bei uns, wie bei ganz ganz Vielen, wie eigentlich bei fast allen ist dieses Jahr unfassbar Corona dominiert gewesen. Ich habe gerade schon gesagt, wir müssen weiter aufmerksam sein. Das sind wir auch. Zum letzten Teil deiner Frage: "Womit beschäftige ich mich heute?" Ich freue mich, dass es jetzt wieder noch mehr um strategische Entwicklungen, um aus meiner Rolle als verantwortlicher Vorstand für Kunden Geschäftsentwicklung sich jetzt wieder mehr Raum hab, gemeinsam mit Kunden, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen zu überlegen: "Wie können wir unser Geschäft weiterentwickeln? "Wie können wir das Geschäft unserer Kunden weiterentwickeln?" Da bin ich froh, dass das wieder deutlich mehr in den Fokus gerückt ist.

Sarah: Nun, Digitalisierung, Automatisierung was ist da für dich so die treibende Aufgabenstellung eigentlich? Was beschäftigt uns gerade eigentlich wirklich so? Ohne Buzzwords zu nennen!

Martin: Vielleicht zurück zu den strategischen Prioritäten, da zwei rausnehmen. Das eine sind Menschen und ich glaube, dass das der entscheidende Erfolgsfaktor von allen Unternehmen ist. Ich habe das Gefühl, dass es bei uns ganz besonders. Wir sind ein Dienstleister. Trotz aller Digitalisierung und Technik und Automatisierung und IT-Systeme ist das ein total menschengetriebenes Geschäft und Kontraktlogistik ist ein Beziehungsgeschäft. Es geht darum, Dinge zusammen zu machen. Und deswegen ist es wichtig, dass die Menschen, die hier arbeiten, sich wohlfühlen und Bock haben, etwas zu gestalten. Da müssen wir eine Umgebung schaffen für die Menschen, in der sie sich wohlfühlen können, indem sie Verantwortung übernehmen können. Das ist Punkt 1. Punkt 2 ist Innovation. Da geht es darum, wir haben gerade schon darüber gesprochen, unser Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Das können ganz neue Geschäftsfelder sein. Das können technologische Lösungen sein. Und das dritte ist das ganze Thema Nachhaltigkeit, was sicherlich auch unsere Aufgabe ist, ich habe gerade gesagt, unser Ziel ist es, die Übergabe oder dieses Unternehmen auch in der sechsten Generation noch gut weiterführen zu können. Deswegen ist es die Aufgabe, nachhaltig, ökologisch nachhaltig zu sein, ökonomisch nachhaltig zu sein und auch sozial nachhaltig zu agieren.

Julian: Ja, das ist super gesagt. Wir haben, glaube ich, bei FIEGE viele gute Menschen, die auch zu diesen ganzen angesprochenen Themen viel sagen können. Das haben wir auf jeden Fall in den nächsten Podcast Folgen vor. Wir werden immer wieder mit Gästen über aktuelle Themen rund um die Logistik sprechen. Was sind die Herausforderungen für die Branche? Welche innovativen Ideen verändern den Markt? Wir werden aber auch darüber sprechen, was unsere Kunden bewegt oder über Aufgabenstellungen sprechen. Dann auch im Detail und in der Tiefe, denen sich jedes Unternehmen stellen muss, wie du z.B. angesprochen hast den Klimaschutz oder nachhaltigeres Wirtschaften. Martin, vielleicht als letzte Frage. Was für ein Thema würdest du dir noch für den FIEGE Podcast wünschen? Vielleicht können wir das noch berücksichtigen.

Martin: Ich würde mir wünschen, das ist gar kein ganz konkretes Thema, ich würde mir wünschen, das ganz unterschiedliche Menschen zu Wort kommen. Aus unserer Organisation, die Unterschiedlichkeit, die Diversität und die unterschiedlichen Blickwinkel der Menschen aus unserer Organisation, das erlebe ich jeden Tag, das ist mit das was am meisten Bock macht, dass so viele unterschiedliche Menschen zusammenkommen mit unterschiedlichen Perspektiven und unterschiedlichen Zielen. Sozusagen unterschiedliche Menschen aus unserer Organisation mit unterschiedlich Perspektiven, aber auch Menschen von außerhalb. Menschen aus unserem Netzwerk, Kunden und ich glaube, das ist das, wo es am Ende im Podcast drum geht unterschiedliche Perspektiven, unterschiedliche Menschen zuzuhören. Das wünsche ich mir für den Podcast.

Julian: Okay, das nehmen wir mal so mit und hoffen, dass du auf jeden Fall diesen Podcast auch abonnierst. Heute noch am besten und das wünschen wir uns natürlich auch noch von ganz vielen Zuhörern. Liket uns gerne. Gebt uns den Stern, gebt uns die Bewertung, folgt dem FIEGE Podcast Fast & Forward und hört wieder rein.

Alle: Bis bald. Bis bald. Tschüss, vielen Dank!

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